Das zeigt der neue Niedersachsen Startup Monitor 2026. Demnach weist die Stadt mit mehr als 36 neuen Startups pro 100.000 Einwohnende erneut die höchste Gründungsaktivität im Land auf. Gleichzeitig war 2025 mit insgesamt 167 Neugründungen das erfolgreichste Startup-Jahr in Niedersachsen seit mehr als einem Jahrzehnt. Zu den Treibern dieser Entwicklung zählt auch die Hochschule Osnabrück. Sie unterstützt Studierende und Forschende dabei, innovative Ideen zu Geschäftsmodellen weiterzuentwickeln und Unternehmen zugründen.
„Als Hochschule sehen wir es als unsere Aufgabe, unternehmerisches Denken zu fördern und Gründungsinteressierte auf ihrem Weg zu begleiten. Gerade die Verbindung von Forschung, Lehre und Praxis schafft ein Umfeld, in dem neue Ideen entstehen und erfolgreich umgesetzt werden können“, sagt Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und wissenschaftliche Qualifizierung der Hochschule Osnabrück.
Beratung, Coaching, Werkstätten und Prototypen-Küche
Mit verschiedenen Angeboten begleitet die Hochschule Osnabrück Gründungsinteressierte von der ersten Idee bis zur Unternehmensgründung. Eine zentrale Anlaufstelle ist der Bereich „Gründung & Startups“ des Transfer-und Innovationsmanagements der Osnabrücker Hochschulen. Hier erhalten Studierende und Beschäftigte der Osnabrücker Hochschulen unter anderem Beratung zu Gründungsideen, Fördermöglichkeiten, Mentoring in den Gründungsphasen sowie eine breite Vernetzung im Startup-Ökosystem.
Darüber hinaus bietet die Hochschule mit dem StartUp!Lab RISE am Osnabrücker Hafen Gründungsinteressierten die Möglichkeit, ihre ersten Ideen zu entwickeln, Prototypen zu erstellen und erste Geschäftskonzepte zu testen. Neben einem Social Media Studio und Pitch- und Seminarräumen stehen Studierenden und Mitarbeitenden mehrere Werkstätten zur Fertigung sowie eine Prototypen-Küche und ein Biotechnik-Verfahrenslabor zur Verfügung. Das Angebot umfasst außerdem Beratung und Feedback zur Idee, Mentoring, finanzielle Förderprogramme, kostenlose Workshops und Veranstaltungen sowie die Möglichkeit, sich mit anderen Interessierten zu vernetzen. Außerdem bietet die Hochschule potentiellen Gründungsteams nun die Möglichkeit an, gemeinsam in den innovativen Räumlichkeiten am Osnabrücker Hafen zu arbeiten.
Unterstützung für innovative Ideen aus Forschung und Studium
Ergänzt wird das Angebot durch das Projekt „Science X Spirit“, das gezielt wissenschafts- und forschungsbasierte Ausgründungen unterstützt. „Unser Ziel ist es, unsere Forschungstätigkeiten und daraus entstehende Erkenntnisse noch stärker in innovative Gründungen zu überführen und so einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region zu leisten“, so Lehmann.
„Zudem möchten wir die Gründungskultur an der Hochschule noch breiter verankern und zum Beispiel Gründungskompetenzen als festen Bestandteil in die Lehrplänegeeigneter Studiengänge integrieren“, erläutert Prof. Dr. Kathrin Loer, Vizepräsidentin für Studium und Lehre.
Erfolgreiche Startups aus der Hochschule
Wie erfolgreich dieser Weg sein kann, zeigen zahlreiche Beispiele aus den vergangenen Jahren. So wurde ein Absolvent der Hochschule jüngst vom deutschen Startup-Verband zum Gründungsnewcomer des Jahres gekürt. Sein Startup baut KI-Agenten, die Apps eigenständig bedienen können. Weitere Absolvent*innen haben sich beispielsweise erfolgreich mit digitalen Lösungen für den regionalen Gemüsehandel oder einer Online-Reiseplattform selbständig gemacht, die mittlerweile weltweit eingesetzt wird. Weitere Gründungsideen aus der Hochschule sind beispielsweise Bausätze für den Elektro-Umbau von Autos, die Verbindung landwirtschaftlicher Betriebe mit dem Energiemarkt oderindividualisierbare Tiefkühlgerichte.
Weitere erfolgreiche Gründungsbeispiele sind hier zu finden: www.tim-osnabrueck.de/gruendung/news-events-aus-der-gruenderszene/role-models
Weitere Startups aus dem StartUp!Lab RISE sind hier zu finden: https://www.hs-osnabrueck.de/rise/news/nach-kickstart-geht-es-erst-richtig-los/#...
Hintergrund:
Der Niedersachsen Startup Monitor wird jährlich von Niedersachsen.next und derNBank in Zusammenarbeit mit der Startupdetector GmbH im Auftrag desNiedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Bauenveröffentlicht. Der Bericht liefert wichtige Daten und Analysen für politischeund wirtschaftliche Strategien im Bundesland. Grundlage sind Daten aus demHandelsregister und eine Befragung des Startup-Verbands.
Osnabrück bleibt Startup-Hauptstadt Niedersachsens

10.6.2026
Uhr











