Werkstoffwende 2035 – Neue Materialien als Schlüssel für Wettbewerbsfähigkeit, Klimaneutralität und Sicherheit
Beginn 10:00 Uhr | Ende 16:00 Uhr
Neue Materialien entscheiden maßgeblich darüber, welche Produkte wir morgen herstellen können, wo diese entstehen und ob wir die Umwelt – etwa durch klimapositive Werkstoffe – entlasten können.
Gleichzeitig geht es um eine Frage, die für den Wirtschaftsstandort Deutschland immer wichtiger wird: Wie schaffen wir es, aus hervorragender Forschung im eigenen Land schneller industrielle Wertschöpfung zu generieren? Unsere Stärke liegt nicht in billiger Massenproduktion, sondern in Technologie, Qualität, Präzision und komplexen industriellen Lösungen. Genau deshalb können neue Werkstoffe zu einem entscheidenden strategischen Vorteil werden. Voraussetzung ist allerdings, dass eine gute Idee nicht im Labor stecken bleibt.
Dabei wollen wir nicht einfach nur die neuesten Materialien präsentieren. Uns interessiert vor allem, was danach kommt: Wie wird aus einer Materialidee ein marktreifes Produkt? Wie gelingt der Sprung vom Labor in die Fabrik? Und was müssen Unternehmen, Forschung, Politik und Kapital verändern, damit Deutschland bei den Werkstoffen der nächsten Generation nicht nur forscht, sondern auch produziert?
Genau hier setzt der Kongress „Werkstoffwende 2035“ an. Am 12. November 2026 bringt Green Projects Osnabrück gemeinsam mit dem Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen sowie der Universität und Hochschule Osnabrück im DBU Zentrum für Umweltkommunikation in Osnabrück Unternehmen, Forschung, Material-Start-ups, Investoren und politische Entscheidungsträger zusammen.
Für die Start-ups soll die Veranstaltung eine gezielte Plattform bieten, um direkt mit etablierten Unternehmen in Kontakt zu treten – insbesondere mit dem Mittelstand und den im deutschen Nordwesten prägenden Familienunternehmen. Ein Schwerpunkt des Kongresses liegt auf der Rolle der Künstlichen Intelligenz in der Materialentwicklung. KI kann Materialien simulieren, Eigenschaften präzise vorhersagen und Entwicklungsprozesse erheblich beschleunigen. In Kombination mit automatisierten Experimenten lässt sich die Geschwindigkeit, mit der neue Werkstoffe entstehen, grundlegend steigern.
Ein weiterer Schwerpunkt beleuchtet den Weg vom Labor zum Markt. Gerade Material-Start-ups stehen vor spezifischen Hürden: hohe Entwicklungskosten, aufwendiges Scaling-up, fehlende Pilotkapazitäten, langwierige Zertifizierungen und die Suche nach dem ersten industriellen Anwender. Was brauchen diese jungen Unternehmen, damit aus technologischen Durchbrüchen tragfähige Geschäftsmodelle werden?
Auch das Thema Nachhaltigkeit ist von Anfang an mitgedacht: Ein neuer Werkstoff ist nicht automatisch ein nachhaltiger Werkstoff. Entscheidend ist der gesamte Lebenszyklus – von der Rohstoffherkunft über die Energieintensität der Produktion und die Lebensdauer bis hin zur Wiederverwertbarkeit am Ende der Nutzung.
Der Kongress versteht sich daher nicht als klassische wissenschaftliche Tagung. Ziel ist es, die Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette gezielt zu vernetzen: Forscher, Entwickler, Unternehmer, Start-ups, Investoren und industrielle Anwender.
Anmeldung
Die Teilnahme am Kongress ist für Mitglieder des Klima-Frieden Osnabrück & Osnabrücker Land e.V. kostenfrei. Für Nicht-Mitglieder beträgt der Teilnahmebeitrag 25 € pro Person. Der Beitrag deckt die Reservierungskosten, Tagungsgetränke sowie das Mittagsbuffet. Die Anmeldung wird mit Eingang des Teilnahmebeitrags verbindlich.
Bitte überweisen Sie den Betrag unter Angabe Ihres Namens und des Verwendungszwecks „Werkstoffwende 2035“ auf folgendes Konto:
DE70 2655 0105 1552 1050 49
KLIMA-FRIEDEN OSNABRÜCK UND OSNABRÜCKER LAND E.V.
Die Anmeldung wird nach Eingang des Teilnahmebeitrags von 25 € automatisch bestätigt. Eine kostenfreie Stornierung ist bis zum 5. November 2026 möglich. Danach kann der Teilnahmebeitrag aufgrund der Catering- und Reservierungskosten leider nicht erstattet werden.
Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz.












